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Stellenausschreibungen und Praktika

 

Praktika

 

Sollten Sie Interesse an einem Praktikum im parlamentarischen Büro in Brüssel oder im Europabüro Leipzig haben, richten Sie bitte eine vollständige und aussagekräftige Bewerbung an:

Europabüro Hermann Winkler MdEP
Wilhelm-Leuschner-Platz 12
04107 Leipzig

E-Mail: europabuero@hermann-winkler.eu


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Erfahrungsberichte unserer Praktikanten

Lisa Möller - Mai bis Juni 2016

Im Mai und Juni 2016 absolvierte ich ein zweimonatiges Praktikum im Büro von Hermann Winkler MdEP in Brüssel. Nach meinem Bachelorabschluss in Deutsch-Französischen Studien hatte ich den Wunsch, meine bisherigen Kenntnisse um einen europapolitischen Schwerpunkt zu erweitern, sodass sich ein Praktikum im Herzen der Europäischen Union anbot.

Erschien mir das Europäische Parlament mit seinen weiten Fluren, versteckten Räumen und unzähligen Fahrstühlen – die teilweise nur in bestimmte Etagen fuhren – am ersten Tag noch unheimlich riesig, fand ich mich nach der ersten Woche schon sehr gut zurecht und fühlte mich in dieser einzigartigen europäischen Atmosphäre sehr wohl. Nach einer Einweisung und einem ausführlichen Rundgang durch das Europäische Parlament durch die Büroleiterin Frau Wessels konnte ich schon in den ersten Tagen an den Sitzungen der Arbeitskreise und der Fraktion teilnehmen und diese für Herrn Winkler protokollieren. In den folgenden Wochen hatte ich die Möglichkeit, verschiedene Themenbereiche vertiefend zu analysieren und erarbeitete so Hintergrundvermerke zum Stand der Erwachsenenbildung im EU-Förderprogramm Erasmus plus und zur Überarbeitung der Richtlinie zur Kontrolle des Erwerbs und des Besitzes von Waffen. Des Weiteren nahm ich an den Sitzungen des Ausschusses für Kultur und Bildung und für Industrie, Forschung und Energie teil und bereitete die anstehenden Plenarsitzungen in Straßburg inhaltlich vor. Dadurch konnte ich die Entwicklung verschiedener Berichte von Anfang bis Ende verfolgen und dementsprechend auch die Meinungsbildungsprozesse der verschiedenen Fraktionen „in Echtzeit“ nachvollziehen.

Abgesehen von diesen alltäglichen Aufgaben durfte ich Herrn Winkler zu einigen Terminen mit Besuchergruppen begleiten und so auch den Kontakt des Abgeordneten mit Bürgerinnen und Bürgern aus Sachsen erleben. Zudem hatte ich die Möglichkeit, an allen Veranstaltungen inner- und außerhalb des Parlaments teilzunehmen und so verschiedene in Brüssel tätige NGOs kennenzulernen und Vorträge und Podiumsdiskussionen zu interessanten Themen wie der Asyl- und Migrationspolitik der EU oder dem Anstieg populistischer Parteien in Europa zu verfolgen. Während der Ausschusswoche fanden täglich mehrere Veranstaltungen statt, sodass man oftmals die sprichwörtliche „Qual der Wahl“ hatte.

Das Highlight meines Praktikums, wenn auch ein eher erschreckendes, war das Referendum in Großbritannien über den Austritt aus der Europäischen Union. Waren sich am Tag des Referendums noch alle sicher, dass das Vereinigte Königreich in der Union bleiben wird, stand das Europäische Viertel am darauffolgenden Morgen gefühlt unter Schock. Die ersten Reaktionen des Parlamentspräsidenten Martin Schulz und der Fraktionsvorsitzenden erlebte ich als Zuschauerin im Pressebereich und auch das außerordentliche Plenum, welches kurzfristig einberufen wurde, konnte ich glücklicherweise von der Besuchertribüne aus verfolgen. Durch die Präsenz der gesamten Kommission sowie fast aller Abgeordneten wurde diese Sitzung für mich zu einem außergewöhnlichen Ereignis, das ich so schnell nicht vergessen werde.

Dank der sehr guten Betreuung durch die Mitarbeiterinnen und Herrn Winkler selbst konnte ich die Zeit in Brüssel sehr genießen und fühlte mich während des Praktikums sehr wohl. Ich bedanke mich bei Herrn Winkler und seinen Mitarbeiterinnen und kann ein Praktikum in Brüssel wärmstens empfehlen!

Caroline Lindner - Oktober bis Dezember 2013

"Die Einheit Europas war ein Traum weniger. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für alle." Diesen Satz formulierte Konrad Adenauer und sprach damit etwas aus, was durch all die Negativschlagzeilen über die Union in letzter Zeit in Vergessenheit geraten ist. Denn heute vereint die Europäische Union nicht nur 28 Mitgliedstaaten und deren 500 Millionen Einwohner, Europa ist ein Garant für Frieden und Sicherheit geworden. Diese Vielfalt der Kulturen und Sprachen begegnete mir auch während meines dreimonatigen Praktikums im Büro des Europaabgeordneten Hermann Winkler immer wieder, zum Beispiel in Sitzungen der Fraktion und der Ausschüsse, die in alle Sprachen simultan übersetzt wurden. In den Sitzungen wurde auch deutlich welche Herausforderung es ist, die unterschiedlichen Interessen aus den Mitgliedstaaten und einzelnen Regionen aufeinander abzustimmen. Es war ein unvergessliches Erlebnis beobachten zu können, wie der Willensbildungsprozess innerhalb der Fraktionen abläuft und wie in den Plenarsitzungen die Meinungen auch gegen andere Fraktionen verteidigt wurden.

Die Arbeit vor Ort hat meinen aus dem Studium erworbenen theoretischen Blick auf Europa mit Leben gefüllt und gängige Vorurteile wurden oft widerlegt. Zu meinen Aufgaben gehörte nicht nur die inhaltliche Aufbereitung der Plenarwochen in Straßburg, die mir einen Einblick in die unterschiedlichsten thematischen Bereiche der EU-Gesetzgebung ermöglichten, sondern auch das Anfertigen von Vermerken, unter anderem zu dem neuen Bildungsprogramm Erasmus plus. Außerdem hatte ich die Möglichkeit an Texten für den regelmäßig erscheinenden Newsletter mitzuarbeiten.

Da der demografische Wandel ein besonderes Interessengebiet von mir ist, durfte ich Veranstaltungen zu diesem Thema besuchen und konnte somit die europäische Perspektive auf die Entwicklungen erfahren. In dem anfänglich einschüchternden, riesigen Gebäude des Parlaments fühlte ich mich  nach einer Einführung und mit jedem Tag ein bisschen wohler und durch die sehr gute Betreuung innerhalb des Büros, durch die Mitarbeiterinnen und Herrn Winkler selbst, habe ich mein Praktikum in Brüssel sehr genießen können.

Ich danke Hermann Winkler, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat die Europäische Union vor Ort erleben zu können und kann ein Praktikum in Brüssel nur empfehlen!

Wiebke-Karolin Suchland - Oktober bis Dezember 2012

Von 2009 bis 2012 absolvierte ich ein duales Studium „Umwelt- und Versorgungstechnik“ an der Berufsakademie in Riesa. Während des Studiums hat Hermann Winkler, Mitglied des Europäischen Parlaments, einen Vortrag über die Europapolitik und den Bezug zur europaweiten Energieversorgung gehalten und bot mir gleichzeitig einen Praktikumsplatz in Brüssel an. Diese Chance, ein dreimonatiges Praktikum in der belgischen Hauptstadt- im Büro von MEP Hermann Winkler, zu leisten, nahm ich nach Studienende wahr.

Am ersten Tag erhielt ich eine strukturierte Einweisung mit Führung durch das gesamte Europäische Parlament. Als besonders interessant empfand ich die Anekdoten sowie die Vielsprachigkeit der Institution. Neben den drei Arbeitssprachen Französisch, Deutsch und Englisch, wurden wichtige Versammlungen in allen 23 Amtssprachen der Mitgliedstaaten gehalten bzw. gedolmetscht. Nachdem wir in das Büro der Europäischen Volkspartei EVP -15. Etage - gelangten, erfolgte die Einweisung in alltägliche Arbeitsschritte. Zu meinem Aufgabenfeld gehörten die Recherche zu diversen fachspezifischen Anfragen, die Erstellung von Berichten, die Betreuung von Besuchergruppen sowie büroorganisatorische Erledigungen.

Als „Quereinsteiger in die Politik“ wurde es mir ermöglicht, dass ich einen Einblick in die einzelnen Institutionen erhielt und deren Aufgabenfeld analysierte. Darüber hinaus vertiefte ich mein Wissen zu den Instrumenten und Dimensionen der Europäischen Politik. Die Fähigkeit zur eigenen Urteilsbildung wurde geschult. Infolge dessen bin ich sicherer bei der Auswertung von Informationsquellen und betrachte aktuelle Zeitungsartikel zum Thema „Europa“ kritisch. Täglich wurden im Team aktuelle Sachverhalte diskutiert und Meinungen ausgetauscht.

Auf Grund meiner fachlichen Präferenz wurde es mir ermöglicht, dass ich Veranstaltungen zum Thema Energie, Versorgungssicherheit, Klimawandel wahrnehmen konnte. Als besonders interessant empfand ich die Sitzungen zum Thema Umsetzung der Nutzung von Regenerativen Energien. Hierbei wurde beispielsweise der Einsatz von Solarenergie untersucht und die damit verbundene Standortwahl. Es wurden Gründe analysiert, warum in Südeuropa weniger Solaranlagen errichtet werden als in Nordeuropa. Des Weiteren wurden Vorträge bezüglich der Nutzung von Schiefergas gehalten.

Wir Praktikanten versammelten uns täglich am Stammtisch und genossen unseren Parlamentskaffee mitten im Geschehen. Es erfolgte der Meinungsaustausch zu aktuellen politischen und anderweitigen Fachthemen. Darüber hinaus wurden auch gemeinsame Wochenendausflüge in die nähere Umgebung, wie beispielsweise nach Brügge, Gent und Antwerpen, geplant.

Die Zeit in Brüssel war sehr bereichernd und auch zukünftig werde ich oft an mein Praktikum im Europäischen Parlament zurückdenken. Ich verschaffte mir einen Überblick über den politischen Betrieb in der Europäischen Union und über die dazugehörigen Kommunikationsmöglichkeiten. Zudem wurden die kulturellen Highlights, welche die Stadt Brüssel bietet, genossen. Dazu gehörten zahlreiche Museumsbesuche, Attraktionsbesichtigungen, Kunstausstellungen sowie das vorzügliche belgische Essen.

Sandra Pohle - November 2012

Eine Woche Hospitanz im Brüsseler Büro von Hermann Winkler im Zeichen der Haushaltsverhandlungen der EU – die Tage versprachen Spannung.

Nach dem herzlichen Empfang durch die Mitarbeiterinnen stand als erstes natürlich eine kurze Führung durch die Parlamentsgebäude auf dem Programm. Wo tagt die EVP-Fraktion, wo finden die Arbeitskreise statt? Ebenfalls wichtig: wo bekommt man Mittagessen und andere nützliche Dinge.

In den nächsten Tagen stand die Teilnahme an zahlreichen Sitzungen auf dem Plan. Die meisten sind für die Mitarbeiter der Abgeordneten zugänglich. So ist man immer gut informiert über Themen und Positionen, kann auf Mitarbeiterebene Absprachen für den jeweiligen Chef treffen. In den Arbeitskreisen – ich besuchte den AK Wirtschaft und Umwelt sowie den AK Haushalt und Strukturpolitik – werden die verschiedenen Positionen der Mitgliedsländer besonders deutlich. Schließlich müssen für Anträge Mehrheiten gefunden werden.

Ein weiterer interessanter Punkt der Brüssel-Woche war die Anhörung des designierten maltesischen EU-Kommissars für Gesundheit und Verbraucherschutz, Toni Borg. Die Personalie wurde quer durch alle Fraktionen diskutiert, auch wenn das Votum der Parlamentarier für dessen Ernennung nicht bindend ist. Dennoch hätte es einen herben Beigeschmack, wenn das EU-Parlament den Kommissar nicht unterstützt. Eine Woche später schließlich erfolgte die Abstimmung in Straßburg und ergab ein klares Votum für den Malteser.

Die Woche im Europäischen Parlament in Brüssel war ein deutlicher Gewinn für die weitere Arbeit im Bundestag und im Dresdner Wahlkreis von Andreas Lämmel MdB. Vor Ort lässt sich besser wahrnehmen, wo die Kompetenzen der Institutionen liegen, wie die Zusammenarbeit funktioniert. Zudem ist der „Betrieb“ EU faszinierend zu beobachten. Ich kann jedem empfehlen, zum Beispiel im Rahmen einer Besucherfahrt zum Abgeordneten Winkler einen Blick nach Straßburg oder Brüssel zu werfen.

Anne Dopheide - Februar bis März 2012

Als Jurastudentin stellte sich mir Mitte 2011 die Frage, wo ich mein letztes Pflichtpraktikum absolvieren möchte. Da ich als Schwerpunkt meines Studiums Europarecht gewählt habe, lag es natürlich nah, mal ein wenig „Brüsseler Luft“ zu schnuppern. Mit Hermann Winkler bot mir dazu ein Abgeordneter eine Chance, der schon lange Jahre in der Landespolitik tätig war und damit die sächsischen Interessen im europäischen Kontext vermitteln kann.

An meinem ersten Tag bekam auch ich eine ausführliche Führung durch das komplette Parlament und erste Ausführungen zu den Arbeitsabläufen. Klar, dass ich mich weder auf Anhieb im Parlament zurecht fand (auch noch 6 Wochen später suchte ich teilweise sehr lange nach verschiedenen Räumen) noch direkt voll im Arbeitsalltag einbringen konnte. Doch mit der Unterstützung der tollen Mitarbeiter fand ich mich zunehmend zurecht und konnte immer mehr eigenständig Aufgaben übernehmen, wie zum Beispiel die Erstellung einer parlamentarischen Anfrage, Artikel für den monatlichen Newsletter oder unterstützende Tätigkeiten bei dem Empfang von Besuchergruppen. Besonders interessant waren für mich die Diskussionen im Team zu den politischen Themen, in denen stets auch meine Meinung zählte.

Steht man zum ersten Mal im großen Sitzungssaal vom europäischen Parlament in Brüssel , ist das ein sehr beeindruckendes Gefühl. Umso toller ist es, nach einiger Zeit wie selbstverständlich an all den Sitzungen teilnehmen zu können, Berichte darüber zu verfassen und Hintergrundinformationen zu recherchieren.

Besonders interessant sind die Abendveranstaltungen, von denen es in Brüssel zahlreiche gibt. In der bayrischen Landesvertretung zum Beispiel gab es eine Filmvorführung über ein bayrisch/sächsisches Kloster mit anschließender Diskussion, im Parlament eine Auswertung der russischen Präsidentschaftswahl und auch die sächsischen Landesvertretung in der Hauptstadt Belgiens konnte ich zusammen mit Herrn Winkler und seinem Brüsseler Team bei einer Veranstaltung über den demografischen Wandel in den alten Bundesländern besuchen. Durch die Teilnahme an solchen Veranstaltungen hat man die Möglichkeit, Einblicke in Bereiche des Lebens oder der Politik zu bekommen, die einem vorher nicht so geläufig waren.

Wunderbar fand ich auch den Zusammenhalt mit den anderen Praktikanten: Regelmäßig traf man sich mit den anderen, überwiegend deutschen, aber gerade zum Ende hin sehr internationalen Praktikanten zum Mittagessen, diskutierte über verschiedene politische Themen von sehr unterschiedlichen Standpunkten aus oder verabredete sich für das Wochenende zu Ausflügen in Belgien. Herausragendes Ereignis in diesem Zusammenhang war ein Rollenspiel im Besucherzentrum des Europäischen Parlaments. Eigentlich für Schüler gedacht, machte es auch uns Praktikanten sehr viel Freude: So schlüpfte man zum Beispiel in die Rolle eines Ausschussvorsitzenden und  musste eine gemeinsame Linie zur EU-Landwirtschaftspolitik finden. Oder man musste über das Vorgehen bei einer Naturkatastrophe entscheiden. So konnte man sich nochmal intensiv in die Politiker hinein versetzen...  Solch tolle Ereignisse lassen sich allerdings nur erleben, wenn man den Mut hat, sich zu engagieren. Dies ist vielleicht, neben all den anderen Dingen, die wichtigste Sache, die ich aus Brüssel mitgenommen habe: Es lohnt sich, für Sachen zu kämpfen, so wie dies Hermann Winkler und sein komplettes Team jeden Tag aufs Neue für Sachsen in Brüssel tun.

Natürlich erfordert es Mut, sich für ein Praktikum in Brüssel zu entscheiden und sich plötzlich im Zentrum der Welt- bzw. Europapolitik wieder zu finden. Aber ich kann es nur jedem, der die Chance dazu hat, empfehlen: Bei Hermann Winkler und dessen Team bekommt man die Möglichkeit, eigenverantwortlich europäische Themen zu bearbeiten und genügend Freiraum, andere europäische Sichtweisen kennen zu lernen. Viele Dank an das ganze Team – es war eine unvergessliche Zeit für mich.

Paul Ehlert - Dezember 2011

In Vorbereitung des Schülerpraktikums aller 10. Klassen des Landesgymnasiums für Sport in Leipzig im Dezember 2011, erkundigte ich mich im Frühjahr 2011 über eine für mich interessante Praktikumsstelle. Aus Interesse an der Arbeit eines erfolgreichen Politikers und um einen Einblick in einen von den Medien ständig beobachteten sowie oft kritisierten und mit vielen Vorurteilen behafteten Beruf, dem eines Politikers, zu bekommen, begann ich nach erfolgtem Bewerbungsgespräch schließlich mein Praktikum im Büro des Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Hermann Winkler.

Am Morgen meines ersten Arbeitstages war ich äußerst angespannt und sehr aufgeregt. Doch dies legte sich sehr schnell, da ich von den beiden Mitarbeitern, Frau Thomas und Herrn Döhler, sehr freundlich empfangen wurde. Ich erhielt zuerst eine Einweisung in die Büroräume, die Technik und meine Arbeitsaufgaben und begann auch gleich mit meiner ersten Aufgabe. In den nächsten Tagen wurde mir sehr schnell bewusst, wie wichtig es im Bereich der Politik ist, immer auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein. Und so begann ich jeden Arbeitstag mit dem Durchsehen verschiedener deutscher Tageszeitungen und markierte die für Herrn Winkler wichtigen Artikel.

Neben "Büro-Routinearbeiten" wie Kopieren, Sortieren von Unterlagen oder das Zusammenstellen von Päckchen mit EU-Werbematerial gehörten auch das Bearbeiten von Bürgeranfragen und die Vorbereitung eines Termins von Herrn Winkler zu meinen Aufgaben. Als sehr angenehm empfand ich es, dass ich mein eigenes Arbeitszimmer erhielt, was mir sofort das Gefühl von Vertrauen und "Dazugehören" vermittelte. Es herrschte insgesamt ein sehr angenehmes Arbeitsklima. Sowohl Frau Thomas als auch Herr Döhler und natürlich auch Herr Winkler begegneten mir überaus freundlich und aufgeschlossen. Bei Anfragen und kleinen Problemen konnte ich stets auf ihre Hilfe setzen.

Da Herr Winkler auf Grund seines Berufes oft in seinem Büro in Brüssel oder Straßburg ist, war es für mich stets ein Höhepunkt, wenn er in seinem Büro in Leipzig arbeitete. Trotz seines "beruflichen Stresses" nahm er sich immer Zeit für persönliche Gespräche, um meine Fragen aller Art ausführlich und verständlich zu beantworten.

Zusammenfassend kann ich trotz der kurzen Dauer des Schülerpraktikums von nur 14 Tagen mit voller Überzeugung sagen, dass es ein durch und durch sehr interessantes, abwechslungsreiches und informierendes Praktikum war. Ich bekam tiefe Einblicke in die Arbeit eines EU-Büros sowie in die eines außerordentlich engagierten Mitglieds des Europäischen Parlaments und war so in der Lage, mir ein eigenes Bild vom Beruf eines Politikers auf europäischer Ebene zu machen. Da somit aus meiner Sicht genau die Aufgabe eines Schülerpraktikums erfüllt wurden, kann ich jedem Schüler, der möglicherweise die gleichen Interessen wie ich auf dem Gebiet der Politik hat, ein Praktikum in dem Büro des EU-Abgeordneten Hermann Winkler nur weiterempfehlen.
Vielleicht vertreten wir ja selbst eines Tages die Interessen der deutschen Bevölkerung in Europa.

Ingmar Dathe - Juli bis September 2011

Als ich mich Anfang 2011 nach möglichen Ausbildungsstellen für meine Wahlstation – eine Art frei wählbares Praktikum im Rahmen des Rechtsreferendariats – erkundigte, suchte ich vor allem nach einem fachlich fordernden, spannenden und abwechslungsreichen Einblick in die Politik der Europäischen Union. Nach einigem Abwägen entschied ich mich für das Abgeordnetenbüro meines Wahlkreisabgeordneten Hermann Winkler. Am Ende wurden meine Erwartungen hier nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.

Angekommen im Europäischen Parlament erhielt ich zunächst eine umfassende Einweisung in die praktischen Gegebenheiten der täglichen Büroarbeit sowie eine umfassende Führung durch die weitläufigen Flure des Parlamentsgebäudes – Anekdoten des Alltags und Hilfestellungen für die ersten Tage inklusive. Nach dieser gelungenen Einführung ging es dann aber schon mit den ersten praktischen Arbeiten los: Beantwortung von Bürgeranfragen, Begleitung administrativer Tätigkeiten und Erstellung von Arbeitspapieren für den Abgeordneten Hermann Winkler standen regelmäßig auf der Tagesordnung. Dabei sollte ich – meiner Ausbildung als Jurist folgend – schwerpunktmäßig aktuelle Gesetzesvorhaben juristisch bewerten und Entscheidungsvorlagen erstellen. Positiv hervorzuheben ist dabei, dass ich neben der Arbeit im Büro die Möglichkeit hatte, an speziellen „Praktikanten-Führungen“ wie zum Beispiel bei der NATO teilzunehmen.

Am Ende meiner Wahlstation im Brüsseler Büro konnte ich so nicht nur einen inhaltlich vielseitigen Einblick von der Arbeit und den Themen des Europäischen Parlaments erlangen, sondern vor allem einen genauen Eindruck von der Zusammenarbeit der Institutionen gewinnen. Auch kann ich nunmehr – unabhängig von dem in der Öffentlichkeit gezeichneten Bild der EU – eine eigenständige Meinung über die Art und Weise der europäischen Gesetzgebung bilden. Für die Zukunft nehme ich daher neben den schönen Erinnerungen aus der Brüsseler Zeit vor allem die Eindrücke aus dem „Inneren“ der Europäischen Union mit. 

Eva Jacob - Mai bis Juli 2011

Das Praktikum bei dem sächsischen Europaabgeordneten Hermann Winkler war eine sehr positive Erfahrung. Das Europäische Parlament bearbeitet im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens die Vorschläge der Kommission in unterschiedlichen Fachausschüssen. Hermann Winkler ist Mitglied im Ausschuss für regionale Entwicklung und sitzt als stellvertretendes Mitglied im Industrie, Forschungs- und Energieausschuss.

Meine Aufgabe war es, zunächst die innerparlamentarischen Strukturen kennenzulernen, zu verstehen und dann in den Ausschusssitzungen Protokoll zu führen, bzw. eigenständig das Wichtigste zusammenzufassen. Das habe ich  als sehr spannend empfunden, insbesondere die Simultanübersetzungen fand ich hochinteressant. Weiterhin fertigte ich Vermerke an, um meinen Abgeordneten über aktuelle Themen zu informieren. Ich habe Themen wie "Europäische Energiepolitik", "Atomkraft im europäischen Kontext", "Der Beitritt Kroatiens", usw. recherchiert und anschaulich zusammengefasst. Gleichermaßen habe ich die wichtigsten Punkte der Tagesordnung (für die Plenarsitzung in Straßburg, bzw. für das Miniplenum in Brüssel) aufgearbeitet und mit Zusatzinformationen "gefüttert". Eine weitere Aufgabe war die Vorbereitung, Vor-Ort-Betreuung und Nachbearbeitung der Besuche von Besuchergruppen aus dem Wahlkreis. Darüber hinaus war ich für ein eigenes Projekt verantwortlich. Ich habe mich mit den Auswirkungen der Energie- und Klimaziele der Europa 2020-Strategie für das Bundesland Sachsen beschäftigt.

Die im Rahmen des Praktikums gesammelten Erfahrungen haben einen immensen Beitrag zu meiner zukünftigen Berufsfindung geleistet. Die tägliche parlamentarische Arbeit kann man nicht aus "Büchern lernen", soll heißen die Praxis ist gänzlich andere als die Theorie. Sehr vorteilhaft war die gute Betreuung, sowohl durch Hermann Winkler als auch sein Team, die immer wieder gern meine Fragen ausführlich beantwortet haben. Persönliche Highlights waren für mich, dass ich Angela Merkel und Günther Oettinger live im politischen Alltag erleben durfte. Auch konnte ich bei den typischen Abendveranstaltungen und Praktikantenevents sowohl private als auch berufliche Kontakte knüpfen. Positiv war, trotz hauptsächlich schlechtem Wetters, die Erfahrung in der Stadt Brüssel zu leben. Sie hat mehr zu bieten, als manch einer erwartet und zeichnet sich durch seine vielfältigen Stadtviertel aus.

Linda Wolter - Februar und März 2011

An mein vierwöchiges Praktikum im Europäischen Parlament in Brüssel im Büro von Hermann Winkler erinnere ich mich gerne zurück.  Im Rahmen meines Praktikums lernte ich nicht nur den Arbeitsalltag eines Europaabgeordneten kennen, sondern konnte mir auch einen Überblick über die Abläufe und die Arbeitsweise des Europäischen Parlamentes verschaffen.

Mein Aufgabenbereich als Praktikantin war sehr vielfältig. Neben der inhaltlichen Aufbereitung von aktuellen Themen oder Anträgen gehörten verschiedene Recherchearbeiten und die Pressearbeit zu meinen Aufgaben. Auch an der Beantwortung von Bürgeranfragen konnte ich mich üben. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, an Ausschuss-, Plenar- und Fraktionssitzungen teilzunehmen, die ich teilweise auch protokollierte.

Mein Romanistikstudium und die damit verbundenen Sprachkenntnisse in Französisch, Spanisch und Englisch waren mir im Arbeitsalltag oft sehr hilfreich. Es erleichterte mir nicht nur die Kommunikation mit den Angestellten im Parlament, sondern auch Telefonate zu Terminabstimmungen oder  der Koordinierung des Programms für die Besuchergruppen, die Herr Winkler regelmäßig in Brüssel empfängt.

Als Praktikant/in in Brüssel kann man durch den Besuch von diversen Veranstaltungen und Empfängen viele internationale Kontakte knüpfen und beim traditionellen Praktikantenstammtisch seine Erfahrungen austauschen. Ich  habe zudem auch die Stadt Brüssel und ihre Umgebung kennen und lieben gelernt.  Jeder Zeit würde ich gerne dahin zurückkehren und kann mir gut vorstellen, nach Abschluss meines Studiums in einer europäischen Institution zu arbeiten.

Ich danke Herrn Winkler, dass er mir die Möglichkeit für dieses einmalige Praktikum gegeben hat und kann es nur jedem Politikinteressierten empfehlen.